Mitte der zwanziger ...
Mitte der zwanziger bis Anfang der dreißiger Jahre begann, bedingt durch die Entwicklung der Stadt Lehrte, eine Phase des ständigen Wachstums. Die zentrale Lage als Eisenbahnknoten zwischen der Nord - Südtrasse und der Bahnlinie vom Ruhrgebiet in die Reichshauptstadt Berlin verhalf Lehrte zu dem Beinamen "Eisenbahnstadt".
Natürlich konnte so eine Entwicklung am Eisenbahn Bau- und Wohnungsverein nicht spurlos vorübergehen. Eine rege Neubautätigkeit begann. Bis 1932 baute die Genossenschaft 149 Wohnungen, vorwiegend im Bereich der Wilhelmstraße, Moltkestraße und Köthenwaldstraße.
Hiervon etwas abseits gelegen entstanden 16 Wohnungen in der heutigen Wilhelm-Busch-Str., Raabestraße und Hermann-Löns-Straße. Lage, Bauweise und Wohnungsgröße lassen erkennen, dass auch höher gestellte Eisenbahnbeamte ihre Heimat beim Wohnungsverein suchten.




